MAGDALENA & DIE ISIBANDE

Bericht vom 26. Oktober 2019


ZITAT

„Das Laufverhalten beider Pferde hat sich zudem stark verbessert. Beide laufen schön flüssig und fleißig vorwärts. Der Unterschied zum reinen barhuflaufen ist definitiv das sichere Abfußen auf jedem Untergrund und der Elan und Schwung, mit dem beide vorwärts gehen.“



Um welche Produkte geht es?

Hallo zusammen,ich heiße Magdalena Müller bin 25 Jahre alt und hatte schon als kleines Mädchen nur Augen für Pferde. Mit neun Jahren begann ich zu voltigieren, um mich auf das Reiten vorzubereiten. Mit zehn stieg ich dann auf richtiges Reiten um. Schon ein Jahr später kam ich zu meiner Lieblingsrasse – den Isländern – seitdem reite ich isländisch.Mit 13 bekam ich mein erstes eigenes Pferd, Helfari, der bis heute zu meiner Rasselbande gehört und jetzt stolze 18 Jahre alt ist. Mit ihm startete ich im Turniersport durch und gemeinsam konnten wir so einige Preise in der Jugend- und Juniorenklasse abräumen.Während der Abiturzeit wurde das Turnierreiten zurückgestellt, dafür ging es im Anschluss direkt für ein Jahr nach Island.In Island konnte ich mich rund um den Islandsport weiter fortbilden und hier kam ich auch zu meinen beiden Goodsmith-Pferden, Fanndis (9 Jahre alt) und Hlynur (11 Jahre alt), die sich mittlerweile seit 5 Jahren bei mir in Deutschland befinden.Mein Fünfgangwallach Hlynur fra Hala ist dressurmäßig gut ausgebildet und auch für kleine Sprünge zu haben. Fanndis fra Hala ist auch Fünfgängerin. Als sie nach Deutschland kam hatte sie zuerst Babypause und wurde dann schonend angearbeitet. Sie ist jetzt seit ca. einem Jahr im Training. Mit diesen beiden Pferden bin ich viel auf Orientierungs-/ und Wanderritten- und auch viel im Dressur-/ und Gangtraining auf diversen Kursen unterwegs. Zudem waren wir in diesem Jahr auch auf kleineren Freizeitturnieren vertreten und fangen derzeit auch langsam mit dem Einfahren an. Alles in Allem arbeiten wir sehr vielseitig – es gibt nahezu nichts, was ich mit meinen Pferden nicht machen kann.

Seit Oktober 2018 nutzen wir den Goodsmith. Bis Juni 2019 standen beide Pferde in dauerhafter Offenstallhaltung mit befestigtem Paddock. Hier wurde gern rasant mit meinem kleinen Vierjährigen getobt. Seit Juni steht meine Bande tagsüber draußen (entweder auf Gras oder Paddock) und nachts geht’s dann in die Box. Jetzt im Herbst war hier ein kleiner Härtetest angesagt, denn die Paddocks sind zum Teil matschig. Wir hatten trotzdem keine Probleme und konnten den Klett immer gut mit Wasser reinigen. Die Haltungsform meiner Rasselbande habe ich umgestellt, weil ich wieder mehr zum Reiten kommen wollte. Meine Pferde sind deutlich entspannter seit sie nachts in Ruhe an Ihren Heunetzen knabbern können und nur tagsüber in der Gruppe stehen.Bereits vor dem Goodsmith war die Hufsituation beider Pferde gut. Hlynur hat auf der Vor- und Hinterhand eine leicht zehenweite Fehlstellung, aber die Winkelung ist gut. Sein Problem ist leichte Fühligkeit auf harten Böden und leicht poröses Horn. Fanndis Hufe sind vorn leicht zehenweit gestellt und eher flach mit wenig Tracht. Sie ist trotzdem kaum fühlig. Bevor Hlynur den Goodsmith bekam trug er ca. 1 ½ Jahre Eisen. In dieser Zeit stellte ich aber fest, dass ich im Training nicht weiterkam, denn er lief immer leicht verhalten in der Vorhand. 

Dies führte dazu, dass er stark spannig lief und wir große Probleme im Trab und Tölt hatten. Nach diversen Veränderungen am Beschlag inkl. dem Versuch sich mit Lederplatten zu behelfen entschied ich mich dazu die Eisen über den Winter abzunehmen, um den Hufen Erholung zu gönnen. Von diesem Zeitpunkt an wurden die Probleme beim Reiten weniger. Hlynur konnte aus der Schulter viel freier und mutiger nach vorne treten und sowohl Trab als auch Galopp waren schnell kein Problem mehr. Der Tölt wurde auch zunehmend besser und die Hufbrüchigkeit nahm ab. Da er auf harten Böden weiterhin fühlig lief, musste hier eine Lösung her. Wir entschieden uns zunächst für Scoot Boots. Die Schuhe saßen sehr gut, allerdings stellte die Ansammlung von Dreck und Feuchtigkeit im Schuh auf längeren Ritten ein Problem dar. Fanndis trug nie Eisen und ich wollte sie auch nie beschlagen. Auch sie bekam Scoot Boots für’s Gelände und kam gut zurecht.

Da ich selbst ausgebildete Hufpflegerin bin, bilde ich mich regelmäßig weiter und befasse mich mit neuen Produkten auf dem Hufschutzmarkt. So kam ich im Oktober 2018 zu Goodsmith. Ich nahm an einem Workshop teil, ließ mich zertifizieren und biete den Goodsmith seitdem als Dienstleistung an. Die Goodsmith habe ich meinen Pferden somit selbst angepasst. Auf das Produkt wurde ich ursprünglich bereits durch „die Höhle der Löwen“ aufmerksam und fand das System von Beginn an spannend. Hlynur trägt seine Goodsmith nun seit Oktober 2018 auf allen vier Hufen. Alle sechs Wochen bearbeite ich seine Hufe. Die Klettpads klebe ich natürlich immer neu, die Klettlaschen musste ich bis jetzt nur zweimal austauschen. Fanndis trägt ihre Goodsmith seit November 2018. Auch ihre Hufe werden alle sechs Wochen bearbeitet. Bei ihr habe ich die Klettkrägen bereits dreimal tauschen müssen. Jetzt, nach gut einem Jahr, müssen die vorderen Grundplatten bei beiden Pferden ersetzt werden. Die hinteren Platten werden noch ein bis zwei Bearbeitungsintervalle halten.Für den Goodsmith habe ich mich entschieden, weil er im Vergleich zum Hufschuh, keine Fixierung am haarigen Teil des Pferdebeines hat und er somit im Islandpferdesport zugelassen ist. Auch die Fixierung, die nicht über die Hornkapsel hinaus geht, trug bei meinen Pferden noch einmal zu einem verbesserten Laufverhalten bei. Zudem brauche ich bei längeren Wanderritten keine Sorge haben, dass meine Pferde sich im Ballenbereich wund scheuern. Ich persönlich nutzte den Goodsmith sehr vielfältig, beispielsweise im Gelände, um die Pferde vor steinigen Untergründen auf langen Ritten zu schützen, aber auch im täglichen Training, um übermäßigem Hornabrieb entgegen zu wirken oder auf Lehrgängen und Turnierveranstaltungen, um ein verbessertes Gangbild zu erzielen.

Bei Hlynur habe ich zuletzt die Perma-Variante des Goodsmith getestet, denn es standen noch einige große Ritte und auch Turniere auf dem Plan. Fanndis hat zeitgleiche ihre Goodsmith in der Klettversion 24/7 getragen. Beide Pferde liefen unter gleicher Beanspruchung und beide Systemvarianten haben einwandfrei gehalten. Hlynurs Hufhorn hat sich mit der Zeit gut erholt und ist längst nicht mehr so spröde. Das Laufverhalten beider Pferde hat sich zudem stark verbessert. Beide laufen schön flüssig und fleißig vorwärts. Der Unterschied zum reinen barhuflaufen ist definitiv das sichere Abfußen auf jedem Untergrund und der Elan und Schwung, mit dem beide vorwärts gehen. 

Zusammengefasst waren wir in diesem Jahr viel mit dem Goodsmith unterwegs. Wir haben diverse Lehrgänge besucht. Hlynur war im August mit mir in Berlin zur Islandpferde WMund lief dort mitten durch die Stadt auf diversen Untergründen ohne Probleme. Wir haben einige Orientierungsritte absolviert. Zu Guter letzt haben wir Anfang Oktober unser letztes Turnier für das Jahr 2019 absolviert und uns hervorragend präsentiert. Hlynur gewann die Tölt in Harmony Prüfung und Fanndis konnte hier den 3. Platz belegen. In der Geschicklichkeitsprüfung (inkl. kleinem Sprung) belegten wir wieder den 1. und 3. Platz in gleicher Konstellation. Nun geht es für uns so langsam in die Winterpause, in der wir aber definitiv viel ausreiten werden und auch das Training nicht zu kurz kommen wird. Mein bisheriges Fazit zum Goodsmith: Ich bin begeistert vom Produkt und sehr zufrieden damit diese Lösung für meine Pferde gefunden zu haben. Sie laufen beide hervorragend und ich muss kein schlechtes Gewissen haben, sie täglich im Training voll zu beanspruchen. Zwar hatten auch wir hier und da mal kleine Probleme, die aber immer schnell zu lösen waren. Der Klett am Huf ist beispielsweise jetzt im Herbst oft schlammverklebt gewesen, aber unter dem Wasserschlauch und mit einer Drahtbürste ließ sich alles super reinigen. Bei der Permavariante haben sich einmal zwei Laschen vom Huf gelöst. Diese habe ich mit dem XT-40 Kleber, den Goodsmith extra als kleine „Erste-Hilfe-Lösung“ mit anbietet, einfach innerhalb weniger Sekunden wieder festkleben können. Selbst wenn einmal ein Klettpad beim Spielen abgetreten wird, kann man sich hier wirklich schnell selbst helfen und hat keinen Pferdeausfall. Auch meine Kundenpferde laufen durchweg einwandfrei auf ihren Goodsmith und die Besitzer sind zufrieden. Ich nutze den Goodsmith beispielsweise gern zu Umstellung von Eisen auf Barhuf und kann hier sehr positiv berichten. Dazu dann aber ein andermal. Ich werde gern noch einen Bericht aus fachlicher Sicht verfassen.

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